Akupunktur
Plasmatherapie
Neuraltherapie

Biologische Plasmatherapie in der Zahnmedizin

Die nebenwirkungs- und schmerzfreie antimikrobielle Behandlung in Ihrer Zahnarztpraxis Köditz in Jena

Als außerordentlich sanfte und natürliche Methode zur Behandlung verschiedener entzündlicher Erkrankung im Bereich der Zahnmedizin biete ich in meiner Praxis die sogenannte Plasmatherapie an, die früher auch als Ozontherapie bekannt wurde.

Ausgehend von der bereits seit dem 19. Jahrhundert etablierten Nutzung des uns als Atmosphärenschutzgas bekannten Ozons (Trisauerstoff) hat sich in den letzten Jahren ein neuer, wissenschaftlich fundierter Zweig der medizinischen Therapieformen mit Hilfe von Plasmawirkungen entwickelt. Aktuelle intensive Grundlagenforschung z.B. am Campus Plasmamedizin der Universität Greifswald, dem Max-Planck-Institut für Extraterrestrische Physik Garching und dem Leibnitz-Institut für Plasmaforschung- und Technologie Greifswald zeigten die hocheffiziente, natürliche und nachhaltige Nutzbarkeit von kaltem Plasma in Medizin und Zahnmedizin auf.

Plasma entsteht durch die Energieaufladung von Sauerstoff mit Hilfe eines kleinen, sog. Tesla-Generators. Durch die Energieaufnahme ändert sich der Zustand des Sauerstoffes in den von Physikern so bezeichneten "vierten Aggregatzustand". Die chemische Reaktion verläuft von 3 Sauerstoffmolekülen zu 2 Ozon- (Trisauerstoff) Molekülen, welches mit kurzer Halbwertzeit wieder zu Sauerstoff zerfällt. Die bei diesen Prozessen (in statu nascendi) kurzzeitig frei werdenden Sauerstoffatome, der sog. Singulett-Sauerstoff, ist die eigentlich wirksame Komponente - das kalte Plasma, eine farblose "Energiewolke" oder auch ein hochreaktiver, energiegeladener, oxidierender Gaszustand. Dieser richtet sich zielgenau gegen Zellen potentiell krankmachender Keime. Der folgende Wirkmechanismus beruht auf Oxidationsreaktionen an der Bakterienzellmembran, an welcher die Kohlenstoffdoppelbindungen der Glykoproteine, Glykolipide und anderer Aminosäuren zerstört werden. Daraus resultiert die Zelllyse, also der Zelltod z.B. von Bakterien. Menschliche Zellen sind aufgrund ihrer speziellen Zelleigenschaften vor der Plasmawirkung geschützt.

Das Plasma entfaltet in sekundenschnelle bei ausreichender Konzentration eine antimikrobielle und desinfizierende Wirkung gegen Bakterien, Pilze, Viren und Prionen. Des Weiteren wird eine positiv immunmodulatorische und regenerative Wirkung vermutet, die Sauerstoff-Plasma-Ozon-Reaktion wirkt bleichend und geruchseliminierend. Den Erfahrungen gemäß kann eine Antibiotikagabe in den meisten Fällen umgangen werden. Eine Resistenzentwicklung wie bei Antibiotika ist nicht zu erwarten, die Anwendung ist nebenwirkungsfrei ohne allergisches Potential.

Einsatzgebiete in der Medizin sind chronische Wunden, verschiedene Infektionen und neuerdings sogar Blut- und Tumorerkrankungen (z.B. Melanome, Hautkrebs). Aber auch abseits der Medizin findet Ozon Anwendung bei der Desinfektion von Flächen und Geräten sowie bei der Aufbereitung von Wasser- und Abwasser.

In der Zahnmedizin gelten folgende Anwendungsmöglichkeiten:

  • Karies (Zahnfäulnis) und Mineralisierungsstörungen des Schmelzes
  • Remineralisierung frühkindlicher Karies zur minimalinvasiven Kariesbehandlung bei Kindern
  • Zahnfissurendesinfektion
  • Parodontitis (Zahnfleischentzündung)
  • Periimplantitis (Entzündung des Gewebes rund um ein Implantat)
  • Endodontitis (Zahnwurzelentzündung)
  • Lokale Infektionen (Abszesse o.ä.)
  • Prophylaktische Anwendung im Rahmen chirurgischer Eingriffe (z.B. Zahnextraktionen, Implantationen)
  • Reine Prophylaxe zur Reduzierung der Keimbelastung im Mundraum
  • Behandlung von Mundgeruch

Die Behandlung mit Plasma in der Zahnheilkunde ist durch den geringen Zeitaufwand, die unkomplizierte Handhabung und vor allem die schmerzfreie Behandlung sehr patientenfreundlich. Mit Plasma-Sonden oder speziellen Mundlöffeln wird Plasma direkt im Mundraum in der entsprechenden indikationsgerechten Dosis appliziert, ggf. Ozon wieder abgesaugt. Z.T kann auch ozonierte Spüllösung verwendet werden.

Falls Sie Interesse an einer Plasmabehandlung haben, sprechen Sie mich bitte darauf an.