Kinderzahnheilkunde

Kinderzahnheilkunde Jena - Dr. Carolin Köditz

Auch kleine Kinder sollten schon zum Zahnarzt

Die Freude über das erste Zähnchen ist immer groß - erhalten Sie Ihr Glück, denn auch Milchzähne können krank werden. Schon mit der "Zahnung" sollte die tägliche Mundhygiene und eine zahnärztliche Betreuung selbstverständlich sein.
Die Gründe dafür sind:

  • Das gesunde Milchgebiss ist eine wesentliche Voraussetzung für ein lebenslang gesundes und schönes Gebiss.
  • Ihr Kind gewöhnt sich an die tägliche Zahnpflege und den Zahnarztbesuch.
  • Durch die regelmäßigen Vorsorgetermine erlebt Ihr Kind den Zahnarzt positiv.
  • Besonders kariesanfällige Kinder können frühzeitig identifiziert werden.
  • Der Zahnschmelz der Milchzähne ist sehr dünn, weshalb kleine Läsionen sich sehr schnell in die Tiefe des Zahnes ausbreiten können. Deshalb müssen Schäden im Frühstadium erkannt und behandelt werden.

Vorsorge ist besser als "Bohren" - gerade bei Ihren Kindern

Die erste Vorsorgeuntersuchung sollte schon im 6. bis 8. Lebensmonat und danach im viertel- bis halbjährlichen Turnus erfolgen. Wesentliche prophylaktische Aspekte für die Entwicklung und Gesunderhaltung des Gebisses Ihres Kindes sind in dieser Zeit die Ernährung und die gründliche Zahnhygiene durch die Eltern. Wichtige Faktoren wie z.B. der Umgang mit Schnuller oder Trinkflasche können Sie in dieser Zeit mit dem Zahnarzt besprechen.
Ab dem dritten Lebesjahr sollten Kinder etwa halbjährlich den Zahnarzt besuchen. In dieser Zeit übernehmen die Krankenkassen im Rahmen zahnärztlicher Früherkennungsuntersuchungen die Kosten für die Vorsorge und Unterstützung beim Erlernen der regelmäßigen Zahnpflege. Später liegt das Augenmerk auf die Überwachung des Zahnwechsels im Hinblick auf kieferorthopädische Fehlstellungen und natürlich stets auf die Kariesprophylaxe. Fluoride schützen die Zähne vor Demineralisation, Sie werden widerstandsfähiger, beginnende Karies kann damit sogar abgebaut werden. Über die zusätzliche häusliche Anwendung der Fluoride sollten Sie sich auf jeden Fall beraten lassen, hier kann es auch zu Überdosierungen kommen.

Wie wichtig der regelmäßige Zahnarztbesuch auch im Kindes-und Jugendalter ist, zeigt, dass die Krankenkassen mit der halbjährlichen sogenannten Individualprophylaxe ab dem 6. bis zum vollendeten 18. Lebensjahr in die Zahngesundheit Ihrer Mitglieder investieren. Ein wesentlicher Beitrag ist in dieser Zeit die sogenannte Fissurenversiegelung, mit deren Hilfe kariesanfällige Grübchen und Rillen geschützt werden.

Für die Milch- und Schulzähne Ihrer Jüngsten müssen wir uns Zeit nehmen.
Wir begrüßen Sie gern mit Ihren Kindern in meiner Zahnarztpraxis.

Im Rahmen der Vorsorge, besonders aber bei einer notwendigen Behandlung lege ich viel Wert auf eine ruhige, einfühlsame Atmosphäre, um eine Verfestigung eventueller Ängste zu vermeiden. Verschiedene Methoden zur Entspannung, auf Wunsch auch mittels zahnärztlicher Hypnose, dienen dem Angstabbau und einer erfolgreichen Behandlung.

Sämtliche Vorsorgeangebote finden Sie auch in meiner Praxis. Gern bieten wir dazu eine kleine Zahnputzschule mit vielen Tipps rund um die Zahnpflege für Kleinkinder und deren Eltern an.
Kariöse Zähne können neben den herkömmlichen Zementfüllungen auch mit hochwertigen Kompositfüllungen behandelt werden. Besondere und rasche zahnärztliche Behandlung ist auch nötig, wenn Zähne durch einen Unfall verletzt wurden. Das geschieht gerade Kindern häufig. Mehr Informationen dazu finden Sie unter Zahn-Unfall.

Weitere Informationen:

Tipps und Tricks vom Kinderzahnarzt (pdf)

K A I - Putzmethode zum ausdrucken, nachlesen, nachmachen (pdf)